02.11.25

Harzer Hexenstieg (Finale): Die letzten 3 Tage - mit Geisterhotel und Softeis in Thale

"Ich find das so sexy, wenn du das sagst..." – Nein, wir reden hier nicht von einem romantischen Dinner, sondern vom Aufbau der Outdoorküche! Willkommen zum großen Finale unserer Reise über den Harzer Hexenstieg. Zwischen Blasen an den Füßen, verlassenem 90er-Jahre-Charme und der wilden Romantik des Bodetals stellen wir fest: Die Natur kommt mit Veränderungen klar – und wir hoffentlich auch.

In dieser Folge bestreiten wir das letzte Stück des Hexenstiegs und es wird emotional, skurril und wunderschön zugleich. Nachdem die Füße am Vortag ordentlich gelitten haben und eine kleine "Blasen-OP" im Hotelzimmer nötig war, starten wir in eine entspannte 6-km-Etappe. Wir entdecken kuriose Pilznamen wie den "geknickten Dürstling", verirren uns fast trotz Hexe am Baum und landen schließlich in einem Hotel, das direkt aus einem Stephen King Roman stammen könnte – leer, staubig und mit dem ganz besonderen "Geisterhotel"-Vibe.

Doch das Highlight wartet zum Schluss: Das Bodetal zeigt sich von seiner wildesten Seite. Wir wandern durch eine der schönsten Schluchten Deutschlands, riskieren Kopf und Kragen (oder zumindest die Sonnenbrille) bei Steinschlag-Gefahr und feiern das Ankommen in Thale mit einem wohlverdienten Softeis. Ein Fazit nach 6 Tagen Wandern, das nicht nur die Beine, sondern auch das Herz bewegt. Werden wir es wieder tun? Spoiler: Auf jeden Fall!