Teufelsmauer (Weddersleben)
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Die Idee
Nach Wochen mit Schnee stand der erste sonnige Frühlingstag ins Haus. Und wir wollten raus, vielleicht irgendetwas auf Kamera festhalten, was so richtig gute Bilder garantiert. Erste Idee: der Kammweg der Teuferlsmauer bei Blankenburg. Doch als wir loswollten, hatte Steffi den Drang etwas Neues zu entdecken. Nicht ganz stressfrei für so ein Gewohnheitstier wie mich. Am Ende siegte die Neugier und wir einigten uns auf einen Kompromiss: Teufelsmauer ja, Blankenburg nein. So wurde die Teufelsmauer bei Weddersleben unsere erste Frühlingswanderung in diesem Jahr..
Die Tour
Als wir in Neinstedt etwas südlich von Weddersleben ankamen, war der erste Parkplatz komplett belegt. Der zweite sah auch nicht viel besser aus, so dass wir das Auto eine Straße weiter in einem Wohngebiet abgestellt haben und so noch ein paar Meter bis zum Marienhof aufs Konto gepackt haben. Zwischen einem kleinen Streichelzoo und dem Hofladen und -café überquerten wir die Bode und bogen links ab Richtung Teufelsmauer. Wir entschieden uns, zuerst dem Harzer Klosterwanderweg zu folgen und nicht direkt zur Teufelsmauer zu gehen.
So ging’s entlang der Bode, mit dem Fluss auf der einen Seite und etwas Knick und dem Blick über die Felder hin zu den Steinen auf der anderen. Wir genossen vor allem das Plätschern des Wassers, die Ruhe und das frische Grün. Als sich der Blick auf die Felder weiter öffnete, faszinierten uns zwei Rotmilane (die es leider nicht ins Video geschafft haben), die gleitend nach Beute Ausschau hielten.
Ein Stück weiter verließen wir den Weg an der Bode entlang und wanderten weiter nördlich am Mühlenberg vorbei. Kurz nach dem Abzweig eröffnete sich an einer Bank ein fantastischer Blick auf das Bodetal bei Thale. Dort spuckte uns im September des letzten Jahres der Hexenstieg nach sechs Tagen wieder aus.
Anschließend ging es dann nach Norden direkt auf die Teufelsmauer zu. Kurz bevor wir den leichten Anstieg in Angriff nahmen, jagten noch vier Rehe vor uns über den Weg und weiter über die Felder. Wildlife pur. Die Felsformationen der Teufelsmauer sind wirklich beeindruckend. Und der Teufelsmauerstieg folgt diesen Formationen vorbei an den Mittelsteinen (Zutritt nur für Schafe) und dem Königsstein als faszinierender Abschluss.
Eine wirklich entspannte kurze Tour - perfekt für den ersten Frühlingstag..
Datum: 1. März 2026
Dauer: 3:07 Stunden unterwegs - 1:36 Stunden in Bewegung
Strecke: 7,6 Kilometer
Höhenmeter: 110 Meter
Die Aufnahmen
Es war die erste Tour mit der neuen Action Cam. Ich war so gespannt, ob all der Stress mit der alten jetzt endlich Geschichte sein würde. Kein Überhitzen mehr und damit plötzliches Abschalten. Keine Akkuprobleme mehr. Und ja, es war viel entspannter. Auf der anderen Seite hatte ich wirklich Sorge, dass all die vorher sorgfältig ausgewählten Einstellungen sich im Einsatz dann als nicht passend herausstellen würden. Zum Glück kam es nicht so. Die Aufnahmen sind allesamt super geworden. Vor allem auch durch den quadratischen Sensor, der mir viel mehr Spielraum in der Nachbearbeitung erlaubt, wenn ich die Kamera mal wieder nicht optimal gehalten habe.
Was allerdings weiter bleibt, ist das manuelle Synchronisieren der Audiospuren mit dem Bild. Also wird weiter geklatscht vor jeder Aufnahme.
Genutztes Equipment:
DJI Osmo Action 6 (Adventure-Combo - inkl. 3 Akkus und Ladeschale)
1 TB SanDisk Extreme PRO Speicherkarte
DJI Mics (2 Sender/Recorder)
PGYTECH Mantis Pod (als Stick und Stativ)